Thema des Monats







Regeln für die Einheit alles Lebens
Zusammengestellt aus TL von Annegret Liebig, April 2017

Liebe Tempelgeschwister, liebe Freunde,

Ostern naht wieder und wir gedenken Jesus Christus, der uns die Bedeutung der Treue bis in den Tod für die göttlichen Gesetze, die REGELN für ein Leben in Einheit und Liebe vorlebte und nahebrachte.
Dies zehn Gebote, nach denen Jesus lebte und für die er starb, „sind nicht, wie allgemein angenommen wird, erst vor ein paar tausend Jahren erfunden und von einem Gott einem einzelnen Führer der jüdischen Rasse gegeben worden. Jeder Abschnitt darin ist das Ergebnis äonenlanger, von zahllosen Sehern und Weisen gemachten Erfahrungen. Die Gebote sind in „zwei Steintafeln“ eingegraben, d. h. in die beiden Lungenflügel, das Doppelorgan, das uns die Luft zuführt und das Sprechen ermöglicht.“ (TL B. 3, Nr. 87, “Die Mysteriensprache“, S. 328)

Diese zehn Gebote sind uns gegeben worden, um die durch unser falsches Verhalten im Lebenskampf verlorengegangene EINHEIT wieder zu erlangen.
„Ich bin der Herr, dein Gott. Du sollst nicht andere Götter haben neben mir.“ „Du sollst den Namen des Herrn nicht missbrauchen.“ „Du sollst den Feiertag heiligen.“„Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren.“ „Du sollst nicht töten.“„Du sollst nicht ehebrechen.“ „Du sollst nicht stehlen.“„Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten.“„Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus.“ „Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib, Knecht, Magd, Vieh und alles, was dein Nächster hat.“
Wir können „die Schönheit, das Erstrebenswerte der Rechtschaffenheit ... verstehen sowie die Notwendigkeit eines Lebens, das sich nach den Vorschriften seelischer, moralischer Gesetze richtet, wie sie in den zehn Geboten und anderen religiösen Gesetzbüchern niedergelegt wurden und seit unvordenklichen Zeiten vom Vater auf den Sohn gekommen sind.“ (TL B. 4, Nr. 160, „Rechtschaffenheit“, S. 587)

„Behaltet stets in Erinnerung, dass auch nicht eine der euch zur Richtschnur gegebenen REGELN unnötig, keine der Anleitungen überflüssig und keines der geforderten Opfer zwecklos ist. Denkt daran, dass ein vollkommen gesunder Körper und ein gesundes Gemüt für einen praktischen Okkultisten unerlässlich sind, da es sonst unmöglich ist, die erforderlichen physischen Prüfungen zu bestehen. Wenn ihr all das bedenkt, werdet ihr euch bescheiden, den Pfad des Herzens, den Pfad des Kindes zu gehen, bis ihr die Kraft erlangt habt, den beschwerlicheren Weg zu beschreiten. Solange ihr diese Kraft noch nicht habt, seid zufrieden mit der Führung der “Wissenden“, bis ihr in ihren Augen – und nicht allein in euren – fähig befunden werdet, den nächsten Schritt in Sicherheit zu tun. Der Friede, der ob solcher Ergebung euer sein wird, ist ein dauernder Friede, wie groß auch der Streit in eurer Umgebung sein mag. Ihr werdet, statt Anerkennung als euer Recht zu fordern, euch begnügen zu warten, bis andere euch von selbst anerkennen.“ (TL B. 4, Nr. 148, „Ein Brief des Meisters“, S. 551/2)
Regeln zu befolgen bedeutet auch immer Opfer des niederen Selbstes.
„Alles materielle Leben ist aus dem Opfer geboren. Irgendein Opfer muss aller Offenbarung vorausgehen, und Opfer ist ein Aspekt der Kraft der Kohäsion. … Die Kräfte Anziehung und Abstoßung, positiv und negativ, Gut und Böse, Weisheit und Torheit, müssen miteinander verbunden werden. Die Kraft, die diese Verbindung herstellt (Kohäsion), muss in diesem Prozess zeitweilig ihre individuelleExistenz verlieren. Sie wird einsmit den gegensätzlichen Kräften und ändert sie dadurch völlig. Es wird ein anderer Grad der Schwingung, eine andere Substanz gebildet, die es vorher nicht gab.
Alles materielle Leben ist aus Opfer geboren. Irgendein Opfer muss aller Offenbarung vorausgehen, und Opfer ist einAspekt der Kraft der Kohäsion (innerer Zusammenhalt der Moleküle eines Körpers). … Die Kräfte Anziehung und Abstoßung, positiv und negativ, Gut und Böse, Weisheit und Torheit, müssen (auch bei der Befolgung von Regeln) miteinander verbunden werden, Die Kraft, die diese Verbindung herstellt (Kohäsion), muss in diesem Prozess zeitweilig ihre individuelle Existenz verlieren. Sie wird EINS mit den gegensätzlichen Kräften und ändert sie dadurch völlig. Es wird ein anderer Grad der Schwingung, eine andere Substanz gebildet, die es vorher nicht gab.
Das Opfer aller Erlöser, insbesondere das von Jesus - der in Sich das Leben aller Seiner Vorgänger enthielt -, war eine vollkommene Offenbarung der Wirksamkeit dieses Gesetzes im physischen und astralen Leben.“ (TL B. 7, Nr. 358, „Die Kraft der Sühne“, S. 1210)

Wir brauchen nicht auf die großen Gelegenheiten zu warten, um uns zu beweisen.
„Es bedarf zehnmal soviel Mut und Ausdauer, um besondere REGELN des täglichen Lebens zu befolgen, wenn der persönliche Wille und Wunsch sich in entgegengesetzter Richtung bewegen, als notwendig wäre zur Bewährung in einer großen Lebenskrise. Im letzteren Fall (d. h. wenn man „den Willen des Vaters“ tut) schöpft man aus der Reservekraft der Rasse, zu der man gehört, während man sonst allein auf die persönlichen Fähigkeiten angewiesen ist, um die Alltäglichkeiten des Lebens zu meistern.“ (TL B. 3, Nr. 126, „Erläuterung zur Zentralisation“, S. 477)

In dieser täglichen Arbeit stehen wir auf den Schultern derer, die vor uns gegangen sind und die GOLDENE REGEL, die alle anderen aufbauenden Regeln beinhaltet, angewandt haben.
„Die Arbeit, die ein Mensch im Alltag vollbringt, ist nur möglich durch die Arbeit all der Menschen, die vor ihm den Entwicklungsweg gegangen sind. Jetzt kommt es darauf an, ob er ein besseres Leben aufbaut oder Leben zerstört, ob er die GOLDENE REGEL auf der physischen Ebene der Existenz verwirklicht oder nicht. Die GOLDENE REGEL ist immer das oberste Gesetz gewesen, die oberste Wahrheit, das oberste Prinzip jedes Avatars (und findet sich auch in den zehn Geboten wieder).
Und so sind Jahr um Jahr, Jahrhundert um Jahrhundert wunderherrliche Botschafter Gottes aus den himmlischen Höhen der Evolution zum Menschen herabgestiegen, wenn er in der langen dunklen Winternacht seiner trotzigen Missachtung der GOLDENEN REGEL gefangen war. Und sie zeigen ihm, wie er gerade diesen unerträglichen Zustand erlösen kann, indem er ihn in Selbstverantwortung verwandelt, und zwar durch Geduld, Mitleid und Mut. So wird aus der Isolierung des Menschen EINHEIT, aus Krieg Frieden, aus der Erde der Himmel. Die Herrlichkeit der anderen Welt ersteht im Wachstum des Bewusstseins wieder auf, wenn es zur Frühlingszeit im Licht der neuen Geistessonne neu geboren wird.“ (TL B. 8, Nr. 417, „Arbeit“, S. 50/1)
Jeder Tag aufs Neue bringt uns viele Gelegenheiten daran mitzuarbeiten. Mögen wir immer aufmerksam und willig sein!

Ein frohes Osterfest wünscht Euch
wie immer in Liebe
Eure Annegret


(C) 2011 - Alle Rechte vorbehalten

Diese Seite drucken