Der Tempel der Menschheit

WEISHEIT DES MONATS

Spruch des Monats


Auf unsere Gegenwart bezogen:

„ . . . Ein bestehender Zustand kann nicht durch Manipulation der „Außenwelt“ verändert werden. Dies wäre ein Herumfummeln an den eigenen Projektionen. Als ob man auf einer Filmleinwand eine Handlung oder im Spiegel seine Erscheinung korrigieren könnte! Alles ist „Innenwelt“, und diese muss anders werden. Lerne Deine Geschwister in ihrer Wirklichkeit sehen, nicht als Träger Deiner Vorstellungen und nicht als das, was sie vorgeben zu sein. Ändert sich das innere Verhalten, folgt das äußere von selbst. Folgt Angst nicht einem Gefühl der Bedrohung unseres „Besitzes“ dessen, was wir uns als „Privat-Gut“ (dem Wortsinn nach „Raub-Gut“) angeeignet haben und womit wir uns nun identifizieren, es dem Du vorenthalten? Solange Lehens-Verantwortung mit Besitzes-Verfügungsanspruch verwechselt wird, ist Furcht nicht aus der Welt zu schaffen. Furcht erwartet, unsere Nächsten könnte sich so verhalten, wie wir uns selber dafür als fähig erachten. Sie könnten Anspruch auf unseren Besitz erheben, für dessen Erhaltung wir, als erste Priorität, mit vielen Tricks ein Recht gezimmert. Aggression und Defensive zeigen sich als Kehrseite derselben Medaille, eines unwirklichen Konstrukts.
Wenn eine Wandlung des Bewusstseins (  …  ) nicht erst nach Durchgang einer Katastrophe über diesen Planeten stattfinden soll, nicht erst nach einer Periode geistigen Frosts, der die Menschen mürbe macht, sondern bereits (jetzt), sozusagen in letzter Minute einsetzte, könnte Milliarden Lebewesen großes Leid erspart bleiben. Der Mensch kann wählen. Er kann freiwillig auf weniges verzichten oder gezwungen vieles verlieren. Er hat die Fähigkeit, seine Zukunft wie seine Vergangenheit zu ändern. Noch nie, seit dem Untergang der Atlantis, ist ihm die Notwendigkeit so drastisch vor Augen gestanden, sich auf sein Höheres Selbst und auf den, der diesem Heimat ist, zu besinnen. Er würde seine unglückselige Identifizierung mit seinem stoffgebunden Ego aufgeben, das ihm als Werkzeug und nicht zum Selbstzweck gegeben ist, und durch das Tor der Freiheit schreiten. Jedem Machtstreben wäre das Ziel entwunden. Materieller Besitz um seiner selbst willen verlöre jeden Reiz, da als vergänglich entlarvt. Fordern würde schenken, Nehmen würde geben, Misstrauen würde Zuwendung weichen. Ich hätte nur, was ich bin. Empfangen würde nicht mehr als Demütigung empfunden, sondern als Knüpfen eines Liebesbandes. Schenken wäre Weitergeben dessen, was ich selbst empfangen durfte, mit neuer Widmung, um wieder für mir Angebotenes offen zu sein. Trägheit wäre unerträglich, Wirken aus der Freude am unerschöpflichen Sein wäre innerstes Bedürfnis.
Freund, bist Du gewillt dies zu tun, dass Dein vergehender Äon sanft, und nicht mit einer Sprengladung, dem kommenden das Tor öffnet? Muss die versunkene Atlantis erst wieder in die Gegenwart, ins Bewusstsein der Menschheit auftauchen, Mahnmal für eine weitere menschenbewirkte, planetare Katastrophe? Bis zur letzten Sekunde ist es nicht zu spät umzupolen, um die Bahn des Planeten zum Guten zu beeinflussen . . .  .“

                                                                                                                                                                   (A.M.S.: „MANU“)  



                                                                                           --  --  --


Bedingung, um die Wahrheit zu erkennen

"In allen Weltreligionen weist der Vater durch seine Söhne den Weg, der in Dir selbst ist durch die Stimme Deines Gewissens. In allen Sprachen und bei allen Völkern ist das Gewissen durch die Liebe des Vaters daher die einige Sprache aller Menschen, und in ihnen auch das Wort, das seit Anfang ist und das als ewiges Evangelium die Religio (Unterweisung) aller Unterweisungen oder Religionen und Bekenntnisse ist.                                                                                                                                                                                       ... Der Mund Gottes ist deshalb unser Gewissen und jedes Wort, das durch diesen Mund geht, kommt aus der Liebe des Vaters und fördert das Verständnis dafür, dass ohne die Mitwirkung des Gewissens die Wahrheit nicht erkannt werden kann.

Die Wahrheit aber besteht darin, dass Liebe und Weisheit ein untrennbarer Begriff des Lebens ist, und dass das vollkommene Leben Liebe und Wissen werden muss, damit der heilende Geist des Alls in allem Leben wirksam werden kann. ..."
Paul Otto Hesse
Share by: